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Kokkaburras sind Ansitzjäger mit
einem sehr kräftigen Schnabel. Von einer erhöhten Sitzwarte aus
erbeuten sie im Sturzflug hauptsächlich Eidechsen, Schlangen (bis
30 cm lange und auch giftige), Insekten und Regenwürmer, Frösche,
Vögel und anderes Getier. Sie stehlen aber auch Campern
blitzschnell Käse, Fleisch und ähnliches vom Frühstückstisch
oder gar Küken der Haushühner. Als Anpassung an die Jagd von einem
Ansitz aus, während der sie ständig auf einer Stelle sitzen, haben
alle Eisvögel nur kleine und sehr kurze Füße.
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Der Lachende Hans gehört
zu den beliebtesten Vögeln Australiens und ziert sogar eine
Briefmarke.
Die Eingeborenen Australiens, die Aborigines, nennen den Lachenden
Hans Kookaburra. Schon vor langer Zeit erzählten sie sich Legenden
um diesem auffälligen Vogel.
Demnach soll der Gott Bayame dem Kookaburra, als die Sonne zum
ersten Mal aufging, befohlen haben, sein lautes Gelächter hören zu
lassen, damit die Menschen aufwachen und den wunderschönen
Sonnenaufgang nicht versäumen.
Nach dem Glauben der Aborigines bringt es Kindern auch Unglück,
wenn sie einen Kookaburra beleidigen: Dann wächst ihnen angeblich
ein Zahn schief aus dem Mund. |
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Die Vögel sind gesellig:
Sie leben immer in Paaren und haben ein festes Territorium.
Haben sich ein Männchen und ein Weibchen gefunden, bleiben sie ein
Leben lang zusammen. Manchmal tun sich aber auch mehrere Paare zu
kleinen Gruppen zusammen.
In der Nähe menschlicher Siedlungen können die Tiere auch ziemlich
zahm werden: Sie lassen sich füttern und kommen manchmal sogar in
die Häuser hinein.
Unüberhörbar sind die Vögel durch ihr typisches Geschrei: |
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Vor allem bei
Sonnenaufgang und bei Sonnenuntergang lassen sie Rufe hören, die an
sehr lautes Lachen erinnern.
Weil sie so regelmäßig immer um die gleiche Zeit rufen, werden sie
in Australien auch "Buchsmanns-Uhr" genannt.
Das Gelächter beginnt zunächst leise, wird dann immer lauter und
endet mit dröhnendem Getöse. Das Geschrei dient den Vögeln dazu,
ihr Territorium abzugrenzen und anderen Artgenossen zu verkünden:
Das ist unser Revier! |
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| Freunde
und Feinde |
| Dank seines kräftigen
Schnabels ist der Lachende Hans ziemlich wehrhaft: Nähert sich ein
Feind, wie Greifvögel oder Reptilien, zum Beispiel seinem Nest mit
dem Jungen, verteidigt er sich und sein Jungen mit heftigen
Schnabelhieben. |
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| Nachwuchs |
Meistens baut der Lachende
Hans sein Nest in die Höhlen alter Gummibäume, manchmal aber auch
in die alten Nester von Baumtermiten.
Paarungszeit ist zwischen September und Dezember. Ein Weibchen legt
zwei bis vier weiß gefärbte Eier. Männchen und Weibchen brüten
abwechselnd. Will das Weibchen abgelöst werden, reibt es mit dem
Schnabel am Baum und lockt mit diesem Geräusch das Männchen
herbei. |
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Nach 25 Tagen Brutzeit
schlüpfen die Jungen. Sie sind noch nackt und blind und ganz auf
die Versorgung durch ihre Eltern angewiesen.
Nach 30 Tagen sind sie soweit entwickelt, dass sie das Nest
verlassen. Sie werden aber noch etwa 40 Tage von den Eltern gefüttert. |
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Oft bleiben sie noch bis
zu zwei Jahren oder länger bei ihren Eltern und helfen ihnen bei
der Aufzucht der nächsten Jungen. Ihre jüngeren Geschwister
verteidigen sie heftig gegen Feinde.
Mit etwa zwei Jahren werden die Vögel geschlechtsreif. |
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| Sprache |
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